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Presse
04.08.2022

Maklerverbund oder Maklerpool? - Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet

 

Eine Anbindung an einen Maklerpool oder -verbund muss zwar nicht für ewig sein, ist für freie Makler und Mehrfachagenten aber eine der wichtigsten Entscheidungen für ihren Berufsalltag. Heute arbeiten drei von vier unabhängigen Maklern mit mindestens einem Maklerpool oder -verbund zusammen. Das zeigt die BVK-Studie „Pools und Dienstleister für Versicherungsmakler“ von Januar 2022. Viele Berater arbeiten sogar mit mehreren Dienstleistern zusammen – je nach den eigenen Bedürfnissen. Die Auswahl des passenden Partners ist aber gar nicht so einfach, das Angebot unübersichtlich. Außerdem gibt es deutliche Unterschiede zwischen Pools und Verbünden. Timo Dörr und Alexander Breuckmann setzen als Geschäftsführer des Maklerverbunds Akkurat financial service GmbH auf Qualität statt Quantität. Im Interview erklärt Timo Dörr, was Akkurat noch auszeichnet und verdeutlicht die Unter-schiede zwischen Pool und Verbund.

finanzwelt: Herr Dörr, können Sie unseren Lesern zunächst kurz und knackig nochmal den allgemeinen Unterschied von einem Maklerpool zu einem Maklerverbund erklären?

Timo Dörr» Der Hauptunterschied für den Makler liegt in den juristisch eigenständigen Vereinbarungen mit den Produktgebern. Jeder unserer Verbundpartner kann entscheiden, mit welcher Gesellschaft er arbeiten will. Wir lassen die Vereinbarungen dann für jeden eigens erstellen. Unter dem Dach der Akkurat. Erscheint das Abschluss-potenzial für eine eigenständige Vereinbarung zu gering, kann es aber auch sinnvoll sein, die Verträge gesammelt über die Akkurat einzureichen.GF

finanzwelt: Kennen (genügend) Makler diese Unterschiede?

Dörr» Hier besteht in unseren Augen leider eine große Wissenslücke, was die juristische Zugehörigkeit der Be-stände angeht. Vielen Maklern ist nicht bewusst, wo diese liegen und mit welchen Konsequenzen das gegebenen-falls verbunden sein kann.

finanzwelt: Was ist Ihre Mission? Was zeichnet Ihren Maklerverbund aus? Was können Sie besonders gut, was andere vielleicht nicht so gut können?

Dörr» Unsere Mission ist auch das, was uns auszeichnet: Jeder Verbundpartner wird individuell gestärkt durch Unterstützung im Arbeitsalltag und auf strategischer Ebene. Unsere Spezialisten aus verschiedensten Fachbereichen haben den Markt im Blick und sind gerne dabei, wenn es um besondere Lösungen geht. Unsere Größe erlaubt uns, zielgerichtet mit unseren Partnern in allen Bereichen – ob unternehmerisch, juristisch oder vertrieblich – bestehen-de Potenziale in den Unternehmen zu heben. Wir pflegen einen partnerschaftlichen, familiären Umgang mit den angeschlossenen Maklern und sind in engem Austausch – persönlich, menschlich und fachlich. Das macht uns gemeinsam erfolgreich. Nicht umsonst verzeichnen wir einen der höchsten Pro-Kopf-Umsätze.


finanzwelt: In welchen Bereichen hat Akkurat noch Nachholbedarf und in welchen möchten Sie sich weiter-entwickeln?

Dörr» Durch unseren individuellen Ansatz sind wir zur konsequenten Umsetzung der Dienstleistungswünsche unserer Partner verpflichtet. So haben wir über die letzten 20 Jahre ein großes Portfolio an Dienstleistungen entwickelt. Die technischen Fortschritte haben etwas Zeit gebraucht, aber inzwischen sind wir auf der Überholspur. Die Digitalisierung bietet enormes Potenzial, nicht nur bestehende Prozesse zu optimieren, sondern auch in wirklich neue Richtungen zu denken. Mit unserem eigens entwickelten BiPRO-Provider-Service haben wir den Digitalisierungs-grad unserer Partner auf ein neues Level gehoben. Durch die zentrale Verarbeitung der Dokumentenströme werden die CRM-Systeme der Makler laufend aktualisiert. Dabei bleibt der Makler Herr über seinen Datenbestand.


finanzwelt: Viele Dienstleister versuchen alle Bereiche ein bisschen abzudecken, andere hingegen spezialisieren sich auf bestimmte Themen, wie ist das bei Akkurat?

Dörr» Eine Spezialisierung auf nur einige wenige Bereiche kam für uns nie in Frage. Robust und flexibel im Zeichen hoch volatiler Märkte, das kennzeichnet uns und unsere Verbundpartner. In Münster stehen Teams mit individueller Expertise bereit, um Umsätze in allen Bereichen zu ermöglichen. Aus unserer Historie heraus sind wir bei Versicherungen, Finanzierungen und Immobilien besonders stark. Gerne schließen wir Kooperationen, wenn Philosophie und Anspruch passen.

finanzwelt: Akkurat gibt es bereits seit 20 Jahren, aktuell zählen Sie ca. 190 angebundene Makler. Im Vergleich mit anderen Verbünden und Pools ist das eher wenig. Woran liegt das?


Dörr» Seit Beginn hat sich Akkurat dazu entschieden, mit einer überschaubaren Anzahl an Partnern zu arbeiten, um situativ auf ihre Anforderungen und Wünsche eingehen zu können. Akkurat will und wollte nie der Größte am Markt sein. Im Fokus steht das gemeinsame Wachstum. Unsere Devise lautet deshalb Qualität vor Quantität. Unsere Part-ner lassen sich auf das System Akkurat ein und tragen unsere Philosophie mit. Diese Geschlossenheit trägt maßgeblich zu unserem Renommee bei den Produktgebern bei.

 

finanzwelt: Sie begleiten Makler vom Start in die Selbst-ständigkeit bis zum Übergang in den Ruhestand, welche Themen – mal abgesehen von Digitalisierung beschäftigen die Makler heutzutage besonders? In welchen Bereichen benötigen sie am meisten Unterstützung?


Dörr» Die Abwicklung bei Produktgebern verändert sich ständig. Auch gesetzliche Regulierungen und politische Einflüsse können das Kerngeschäft blockieren. Das alles kostet Zeit, die den Maklern dann beim Ausbau und bei der Betreuung des Kundenstammes fehlt. Auch der Nachwuchsmangel stellt eine große Herausforderung dar. Je nach Phase, in der sich unsere Partner befinden, ergeben sich daher unterschiedliche Ansätze. Da wir die Ausrichtung und die Abläufe jedes Verbundpartners sehr genau kennen, schauen wir, was konkret benötigt wird und entwickeln entsprechende Lösungen, bei denen es stets um Zukunftssicherheit geht.

finanzwelt: Vielen Dank für das Interview, Herr Dörr! 

 

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